Schulterschmerzen – richtige Diagnose dank Zweitmeinung

Schulterschmerzen – richtige Diagnose dank Zweitmeinung

Monika, 70 Jahre, Büroangestellte in Rente

Im Juli 2017 spürte ich plötzlich in der linken Schulter heftige Schmerzen. Ich war in dem Glauben, dass sich das wieder legen würde und habe abgewartet. Dem war aber nicht so. Die Schmerzen blieben – mal mehr, mal weniger. Mir blieb nichts anders übrig, als endlich einen Arzt aufzusuchen. Es hat bis März 2018  gedauert, bis ich die Diagnose endlich hatte, und ich habe letztendlich vier verschiedene Ärzte aufsuchen müssen.

Laut MRT-Befund hatte ich zwei gerissene Sehnen, eine eingerissene Sehne, eine Schleimbeutelentzündung und eine beginnende Arthrose im Schultergelenk. Nach der Diagnose war ich einerseits froh, dass nach einer solch langen Zeit endlich die Ursachen der Schmerzen gefunden wurden. Zum anderen war ich überrascht, was da alles so “zum Vorschein” kam.

Nachdem die Schmerzen nicht weniger wurden, war ich zunächst bei Dr. A (ich benutze das ABC, weil ich bei verschiedenen Ärzten war), einem Facharzt für Orthopädie. Der meinte, dass es sich lediglich um Verspannungen handele, nach einer Spritze müssten die Beschwerden nachlassen. Das haben sie, aber nur für drei Tage. So richtiges Vertrauen hatte ich nicht mehr zu Dr. A. Nach einer langen Wartezeit bekam ich bei Dr. B, einem Facharzt für Chirurgie, Anfang Oktober 2017 einen Termin. Dr. B wurde mir als guter Arzt empfohlen. Er untersuchte mich nur oberflächlich (später konnte ich erleben, was eine richtige Untersuchung bei einem Facharzt bedeutet). Das Röntgenbild würde aussagen, dass meine Halswirbelsäule nicht ganz in Ordnung sei. Außerdem könnten die Beschwerden auch altersbedingt sein – Fangopackung und Krankengymnastik würden mir helfen. Ich bekam Physiotherapie. Die Behandlungen dauerten bis kurz vor Weihnachten 2017. Die Schmerzen waren unterschiedlich stark. Ich glaube sogar, ich hatte mich langsam an sie gewöhnt – das Ganze machte mir aber nervlich immer mehr zu schaffen. Ich bat Dr. B um eine Überweisung zum MRT. Noch ein letzter Versuch mit Kortison-Tabletten. Wenn das nicht helfe, dann würde er mir eine Überweisung geben. Die Kortisonbehandlung war überhaupt nicht gut für mich. Die Schmerzen nahmen zu, ich fühlte mich miserabel, und das zu Weihnachten.

Auf Drängen bekam ich einen Termin in einer Spezialklinik

Ich bekam nun endlich im Januar 2018 eine Überweisung zu einem MRT. In einer anderen Stadt hatte ich etwas mehr Glück mit einem kurzfristigen Termin. Eine Woche später war ich zur Untersuchung bei Dr. B. Er schaute lange auf den MRT-Befund und sagte: „Sie haben zwei eingerissene Sehnen“. Ich fragte ihn: „Und was heißt das jetzt?“ Dr. B sagte: „Damit müssen Sie leben!“ Ich antwortete: „Das will ich aber nicht! Das wird ja nicht besser und je älter ich werde, umso schwieriger wird das. Kann das operiert werden?“ Dr. B: „ Dann müssen wir halt operieren. Allerdings weiß man nicht, was bei einer Operation noch so zum Vorschein kommt und außerdem bedenken Sie Ihr Alter !“ Der OP-Termin wurde für den 3. März 2018 geplant. Ich hatte kein richtiges Vertrauen mehr und habe am nächsten Tag den OP-Termin rückgängig gemacht. Eine Zweitmeinung war mir wichtig geworden. Eine gute Bekannte empfahl mir Dr. C, einen Facharzt für Orthopädie. Er hatte sie an der Schulter operiert und sie war zufrieden. Bei ihm bekam ich ziemlich schnell einen Termin. Irgendwie hatte Dr. C an diesem Tag wahrscheinlich keine gute Laune. Er fragte mich unfreundlich: „Und, was wollen Sie hier?“ Ich zeigte auf den Befund und sagte, ich wolle gerne eine Zweitmeinung. Er las den Befund und meinte: „Na, da ist ja allerhand kaputt! Sie haben zwei abgerissene Sehnen, eine eingerissene Sehne an der Rotatorenmanschette, eine Schleimbeutelentzündung und beginnende Arthrose im Schultergelenk! “Ich kenne meinen Kollegen Dr. B schon seit 20 Jahren, das hat er Ihnen bestimmt gesagt“, meinte Dr. C. Ich antwortete: „Nein, das hat er nicht! Er sprach von zwei eingerissenen Sehnen.“ Zu meinem Erstaunen untersuchte mich Dr. C gründlich. Mithilfe von Ultraschall und einer körperlichen Untersuchung bestätigte er den MRT-Befund und sagte zu mir: „Das haben Sie aber schon länger?“ Ich bestätigte, dass ich seit Anfang Oktober 2017 bei Dr. B in Behandlung war. Dr. C sagte mir, er könne mich nicht operieren, das sei zu riskant, auch wegen meines Alters. Er gab mir auf mein Drängen eine Überweisung in eine Spezialklinik. Dort bekam ich einen Termin im April 2018.

Vierter Arzt war ein “Volltreffer”

In der Zwischenzeit empfahlen mir meine Hausärztin und eine Freundin Dr. D., einen Facharzt für Orthopädie. Es vergingen erneut einige Wochen, bis ich Ende Februar 2018 den Termin bekam. Dr. D las den MRT- Befund, legte sogar die dazugehörige CD ein und untersuchte mich gründlich. Dann folgte ein ehrliches Gespräch. Dr. D sagte: „Da ist ja einiges zu ‚reparieren’. Das wird nicht einfach werden und seine Zeit dauern. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das hinbekommen. Sie machen einen stabilen Eindruck, so dass ich, was Ihr Alter betrifft, keine Bedenken habe. Und was meinen Sie dazu?“ Ich sagte ihm, dass ich nur die Möglichkeit einer Operation sehe. Und je länger ich warte, desto komplizierter wird es. Dr. D bekräftigte mich in dieser Absicht und machte mir Mut.  Er sagte, dass alles gut würde. Der Termin für die Operation war der 22.3.2018.

Mit gut ausgearbeiteten Unterlagen vom Arzt und mit einer inneren Ruhe bereitete ich mich gründlich auf die Operation vor. Ich guckte „meine Schulter bei Google an“, wollte einigermaßen wissen, was da eigentlich passiert ist. Ich weiß, nicht jeder ist von Google begeistert. Es kommt aber immer darauf an, was man sucht. Ich jedenfalls habe schon vieles hinterfragen können. Meine persönlichen Unterlagen (Patientenverfügung usw.) brachte ich auf den neuesten Stand, man weiß ja nie.

Die Operation verlief gut, und mit dem fünftägigen Aufenthalt im Krankenhaus war ich sehr zufrieden – alle Beteiligten gaben sich redlich Mühe. Meine Schulter mit einem Abduktionskissen eingepackt, verließ ich das Krankenhaus. Gleich am nächsten Tag bekam ich eine Bewegungsschiene und ein Gerät für Schwellstrom. Vier Wochen lang machte ich täglich eisernes Training mit der Bewegungsschiene, hinzu kam die Schwellstrombehandlung.

In den Wochen nach der Operation kam morgens der Pflegedienst, um mir den Start in den Tag zu erleichtern; das Mittagessen brachte mir eine Sozialeinrichtung. Ich war in meiner Lebensweise sehr eingeschränkt, brauchte unbedingt Hilfe. Die bekam ich – Familie und Freunde unterstützten mich sehr. Das war ein gutes Gefühl!

Anfang Mai 2018 begann die Rehabilitation. Ich hatte den Eindruck, dass das Fachpersonal sehr kompetent war. Die Reha war zwar sehr anstrengend und mitunter schmerzhaft, es hat aber alles gepasst. Die Therapeuten hielten sich an den “Fahrplan“, den sie von meinem Orthopäden bekamen. Außerdem lobten sie die hervorragend durchgeführte Operation, was eigentlich schon die „halbe Miete“ sei. Die drei Wochen Reha waren ein voller Erfolg – Arzt und Therapeuten waren sehr zufrieden.

Wieder zu Hause, hatte ich weitere Krankengymnastik. Übungen, die mir die Therapeuten in der Klinik mit „nach Hause“ gaben, führte ich regelmäßig zusätzlich durch. Die Therapeuten in der Reha staunten nicht schlecht, wie weit ich es gebracht habe. Meinen Arm kann ich inzwischen fast genauso bewegen wie den gesunden. Meine Mitmenschen und ich sind richtig froh, und ich bin auch ein wenig stolz auf mich, wie ich das hinbekommen habe.

Es hängt sehr viel vom Patienten selbst ab

Ich glaube, mein Fall hat gezeigt, dass Ärzte Patienten nicht so schnell altersbedingt “abstempeln” sollten. Von den vier Ärzten, die ich aufsuchte, sahen zwei die Gründe meiner Beschwerden u.a. im Alter. Das finde ich erschreckend! Ich denke, dass ich selbst einen wichtigen Beitrag zur Heilung geleistet habe. Ich habe mich nicht geschont und jede Gelegenheit von zusätzlichen Anwendungen wahrgenommen. Natürlich konnte ich auch Patienten sehen, die nach dem Motto: „Na Therapeut, Arzt mach mal… “ leben. So eine passive Einstellung ist nicht gut. Aus meiner Krankheitsgeschichte habe ich gelernt, dass es wichtig ist, sich mit der Krankheit auseinandersetzen und sie anzunehmen. Einige Ärzte mögen das nicht, das ist mir aber egal. Man darf keine Angst vor Auseinandersetzungen haben. ICH bin diejenige, die mit den Folgen leben muss. Vor allem sollte man im schauen, wie man selbst zum Heilungsprozess beitragen kann. Automatisch denkt man auch über sein Leben nach: Was kann oder muss ich in meinem Alltag oder an meiner Lebensweise ändern? Ich glaube, dass nichts im Leben umsonst passiert. Auch von einer Krankheit kann man viel lernen!

 

Danksagung

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Die Berichte geben einen Einblick in den persönlichen Umgang und das Leben mit einer Erkrankung. Die Aussagen stellen keine Empfehlung der Redakion von patientengeschichten.online dar.
Hinweis: Um die Anonymität der Interviewten zu wahren, ändern wir ihre Vornamen, sofern dies gewünscht wurde.

 

Redaktion: Philipp Ollenschläger

Stand: 21. 10. 2019

Gelenke, Knochen, Muskeln

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Redaktion: Philipp Ollenschläger

Stand: 12. 8. 2019

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule: Die schlimmsten Schmerzen meines Lebens

Christina, 36 Jahre, Grundschullehrerin

In der Adventszeit 2017 traten plötzlich Nackenschmerzen bei mir auf, die mich jedoch nicht sonderlich beunruhigten. Im Laufe von ein bis zwei Wochen wurden die Schmerzen aber immer schlimmer. Irgendwann verwandelten sie sich in einen massiven Nervenschmerz im Arm, der bis in die Fingerspitzen ausstrahlte. Ich bin dann zunächst zu einem Osteopathen in meiner Nachbarschaft gegangen, der mir nach einigen Anwendungen den Ratschlag gab, für eine genaue Diagnose einen Radiologen aufzusuchen. Das Ergebnis: Bandscheibenvorfall zwischen dem 6. und 7. Halswirbel.

Ich war schnell wieder arbeitsfähig

Am darauffolgenden Tag hatte ich einen Termin beim Orthopäden. Der spritzte mir Kortison und ein Lokalanästhetikum gegen die Schmerzen, zudem verschrieb er mir Ibuprofen und Krankengymnastik. Um die Schmerzen in den Griff zu bekommen, habe ich außerdem Methocarbamol eingenommen. In den darauffolgenden Wochen spürte ich eine deutliche Besserung, einen Monat später war ich sogar wieder skifahren. Die Nackenschmerzen hatte ich weiterhin – mal mehr, mal weniger –, aber ich konnte mit dem Zustand leben. Ich spürte weiterhin ein Kribbeln und Taubheitsgefühl, weswegen ich mich für eine Reha entschied. Es dauerte einige Zeit, bis die Maßnahme bewilligt wurde. In der Zwischenzeit war ich aber arbeitsfähig – die Schmerzen waren zwar lästig, aber zu ertragen.

Ambulante Reha  – wie eine Art Massenabfertigung

Eine Woche nach Ostern startete ich die ambulanten Reha. Eingangs wurde ich dort von einer Ärztin untersucht, die dies allerdings nur sehr kurz und oberflächlich tat, anschließend schickte sie mich zur ersten Therapiesitzung. Den Therapieplan hatte ich bereits einen Tag vorher per E-Mail erhalten, individuell abgestimmt auf mich war er also nicht. Die erste Einheit war im Kraftraum: Übungen an Geräten und am Boden, die mir einiges abverlangten. Nach einer Bodenübung, bei der ich die Nackenmuskulatur besonders anstrengen sollte, spürte ich sehr starke Schmerzen. Ich hatte danach noch Wassergymnastik, einen Rückenkurs mit anderen Patienten und eine manuelle physiotherapeutische Anwendung zur Lockerung. Irgendwie fühlte sich die Reha wie eine Art “Massenabfertigung” an, bei der überhaupt nicht auf das Individuum geachtet wurde.

Massive Schmerzen nach dem ersten Reha-Tag

Am Ende des Tages hatte ich unerträgliche Nackenschmerzen und vor allem Nervenschmerzen bis in die Fingerspitzen. Ich konnte die Nacht kaum ein Auge zudrücken. Am nächsten Morgen habe ich mich trotzdem noch einmal zur Reha geschleppt – vielleicht hätte ich die Reißleine schon an diesem Punkt ziehen sollen. Nach einem weiteren Tag und einer weiteren Nacht voller Schmerzen entschied ich mich die Reha zu unterbrechen. Am nächsten Morgen ging ich wieder zum Orthopäden, der mir erneut Spritzen gab, wonach die Schmerzen innerhalb einer Viertelstunde deutlich erträglicher wurden. Zudem verschrieb er mir erstmalig Opiate. Einige Tage später habe ich die Reha dann endgültig abgesagt, ich hatte dabei einfach kein gutes Gefühl mehr.

Die Spritzen vom Orthopäden haben rund vier Tage gewirkt, dann hatte ich einen erneuten Schub. Die Schmerzen waren so stark wie nie zuvor. Ich bekam daraufhin erneut Spritzen, außerdem suchte ich eine Schmerztherapeutin auf, die mir Pregabalin und Metamizoltropfen verschrieb und mich zusätzlich  mit Lasertherapie und Akupunktur behandelte. Der Zustand wurde so etwas erträglicher, allerdings war keine dauerhafte Besserung in Sicht. Der Orthopäde empfahl mir deshalb einen Wirbelsäulenchirurgen aufzusuchen.

Die OP habe ich kurzfristig abgesagt

Ab einem gewissen Punkt ging es mir so schlecht, dass eine OP im Raum stand. Nach langem Abwägen und vielen Gesprächen mit meinem Partner, Freunden und Familie, entschied ich mich für einen operativen Eingriff, der rund einen Monat später – Ende Mai 2018 – durchgeführt werden sollte.

In der Zwischenzeit suchte ich nach alternativen Methoden zur Linderung meiner Schmerzen: ich benutzte dafür unter anderem eine Form der Magnetfeldtherapie. Und tatsächlich, die Schmerzen wurden erträglicher, so dass ich mir immer unsicherer hinsichtlich der Operation wurde. Ich kann natürlich nicht sagen, ob diese Behandlung die Ursache für die Besserung war,  oder ob es an dem Zusammenspiel aus verschiedenen Behandlungsmethoden lag. Jedenfalls habe ich die OP kurzfristig abgesagt.

Die Alternative: Ganzheitliche Behandlung in der Schmerzklinik

Stattdessen habe ich im Juni 2018 für zwei Wochen eine Schmerzklinik besucht. Dort wurde ich auf unterschiedliche Weise behandelt: Physio– und Psychotherapie, Elektrotherapie, Stoßtherapie, Neuraltherapie, Wassergymnastik und Medikamententherapie. Im Anschluss an die Schmerztherapie habe ich keinen Arzt mehr aufsuchen müssen.

Wärme und Entspannungsübungen haben mir geholfen

In Phasen, in denen die Schmerzen unerträglich wurden, hat mir insbesondere Wärme geholfen. Ich habe häufig heiße Bäder genommen, immer einen Schal getragen, Wärmepflaster und Wärmecreme verwendet und bin viel in die Sauna gegangen. So konnte ich die akuten Schmerzen ein bisschen lindern. In der Schmerztherapie habe ich eine ganze Menge Übungen beigebracht bekommen, die ich auch heute, Monate später, regelmäßig durchführe. Ich glaube, das ist ganz wichtig für eine langfristige Besserung. Ich habe mit Yoga angefangen. Zuhause mache ich Atemübungen, autogenes Training und progressive Muskelentspannungen. So konnte ich sowohl Schmerzen als auch Stress abbauen.

Ich fühlte ich mich von Ärzten und Therapeuten meistens gut beraten

Insbesondere der behandelnde Orthopäde ist sehr gut auf meine Sorgen eingegangen, dort fühlte ich mich von Anfang an sehr gut aufgehoben. Ich glaube, dass mir alle Optionen – sowohl konservativ als auch operativ – aufgezeigt wurden und welche Konsequenzen eine OP haben könnte. Wenn ich akut eine Spritze gegen die Schmerzen brauchte, konnte ich morgens in der Praxis anrufen und dann am gleichen Tag dort vorbeischauen. Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass eine enge Kommunikation zwischen Arzt und Physiotherapeut sehr wichtig ist.

Meine erste Reha-Erfahrung war sicherlich auch so schlecht, weil die jeweiligen Verantwortlichen sich zu wenig miteinander ausgetauscht haben. Zudem ging man überhaupt nicht individuell auf meine Beschwerden ein. All das hat letztendlich die stärksten Schmerzen, die ich jemals in meinem Leben hatte, ausgelöst. In der Schmerzklinik war das ganz anders, dort haben die Ärzte sowohl mit mir als auch mit den zuständigen Therapeuten kommuniziert.

 

Danksagung

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Redaktion: Philipp Ollenschläger

Stand: 14. 11. 2018